Kreisjugendring erlebt sonnige Tage in Istrien

Badefreizeit in Pula (Istrien), Kroatien

Cham/Pula. Sonne, Meer, Strand und auch ein bißchen Kultur – das war die Badefreizeit des Kreisjugendrings Cham, bei der 36 Jugendliche und eine junge Familie aus den Landkreisen Cham und Regen eine erholsame Ferienwoche in Pula (Istrien) verleben konnten.
Das Betreuerteam bestehend aus Barbara Haimerl, Sigi Iglhaut, Sabine Nebel und Michaela Gleixner hatte ein abwechslungsreiches Programm organisiert.

Nach einer nächtlichen Anreise bezogen die Jugendlichen ihre Quartiere in der Jugendherberge in Pula, die Bungalows lagen direkt in einer Badebucht, nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Im klaren Wasser konnten die Urlauber dann ausgiebig schwimmen, schnorcheln oder auch mit dem Tretboot fahren, oder sich einfach nur am Strand sonnen. Auf dem Platz vor den Bungalows trafen sich dann immer wieder Jugendliche, um gemeinsam zu spielen, zu singen oder sich zu unterhalten. Schnell wurden neue Freundschaften geknüpft.

               

Bei gemeinsamen Ausflügen kam dann auch die Kultur nicht zu kurz. So besichtigten die Reisenden eines Abends das Amphitheater in Pula, die fünftgrößte Arena der Welt, das aus dem ersten Jahrhundert stammt. In der Römerzeit fanden dort 23.000 Zuschauer Platz, um unter anderem Gladiatorenkämpfe zu sehen. Ein Bummel durch das abendliche Pula schloß sich an.

Bei einem Bootsausflug rund um die 14 Brijuni-Inseln konnten die Jugendlichen die ehemalige Tito-Villa sehen. Die gesamte Inselgruppe steht unter Naturschutz. Nach einem längeren Badeaufenthalt gab es Makrelen, gegrilltes Fleisch oder gegrilltes Gemüse mit Käse auf dem Boot, bevor es wieder zurück nach Pula ging.

     

Während der gesamten Woche gab es in Pula nur einen Schlechtwettertag, der bereits um Mitternacht mit einem Gewitter und heftigem Regen startete. Innerhalb von zwei Stunden fielen 50 Liter Wasser pro Quadratmeter, die Kreuzungen waren teilweise komplett überschwemmt und glichen einem See. Baden war ebenfalls nicht möglich.

Die Gruppe wich bei einem Ausflug nach Rovinj aus, wo strahlender Sonnenschein herrschte. Die Stadt mit ihren verwinkelten Gässchen wird auch die Perle der Adria genannt. Bei einem kurzen Stadtrundgang besichtigten die Jugendlichen die Kirche Sveta Eufemija, die die Altstadt überthront. Einige Mutige bestiegen auf alten, engen Holztreppen das Wahrzeichen der Stadt, den Kirchturm und wurden mit einem herrlichen Blick über die Stadt belohnt. Der rosarote Uhrturm auf dem Hafenplatz zeugt mit seinem Löwen noch von der venezianischen Zeit. In Kleingruppen konnten alle noch den Markt oder Gassen wie die Galeriengasse erkunden.

     

Während der restlichen Zeit konnten die Jugendlichen in Kleingruppen Ausflüge in die Stadt Pula unternehmen.

               

Viel zu schnell war die Woche vorüber und es hieß Abschied nehmen vom Meer und von den neu gewonnenen Freunden.