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Kreisjugendring Cham
Der Kreisjugendring Cham machte sich mit zwei Bussen auf in den Europa-Park
Es ist schon Tradition, dass sich der Kreisjugendring in den Osterferien mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen auf den Weg in den Europa-Park nach Rust macht. Und auch heuer waren innerhalb kürzester Zeit beide Busse ausgebucht, sodass sich am letzten Osterferientag 90 junge Menschen bereits um 03:00 Uhr morgens auf die Reise machten.
Um einigermaßen ausgeruht den aufregenden Tag in dem flächenmäßig größten Freizeitpark Europas in Angriff nehmen zu können, war unmittelbar nach Abfahrt „Schlafenszeit“ angesagt. Mit Sonnenaufgang wurde es dann merklich unruhiger im Bus und nach einer Frühstückspause erreichte man pünktlich zur Parköffnung um 09:00 Uhr das Reiseziel.
Eingeteilt in Kleingruppen und einer Betreuungsperson erkundeten die Kinder und Jugendlichen dann den Park. Ob Megacoaster, Silverstar oder SuperSplash: Die jungen Actionfans kamen allesamt auf ihre Kosten. Und wer es etwas weniger nervenaufreibend wollte, besuchte einige der zahlreichen Shows. Zum Abschluss konnte dann noch ein besonderes Highlight erlebt werden: Im Park wurde an dem Abend der Radio Regenbogen Award verliehen. Stars und Prominente wie Smudo oder Amy Macdonald schritten über den Roten Teppich vor dem Europa-Park Dome und konnten im Blitzlichtgewitter bewundert werden.
Bevor es dann wieder nach Hause ging, konnten sich die Teilnehmenden noch mit einer Brotzeit am Bus stärken. Dass diese Fahrt für die 90 jungen Menschen aus dem Landkreis erneut zu diesen beinahe 24 Stunden-Abenteuer werden konnte, ist vor allem dem tollen Team um Birgit Daschner und Mitgliedern der Bayerischen Sportjugend zu verdanken.
Vollgepackt mit Erlebnissen und Erinnerungen wurde sich bei der Heimfahrt noch lange über das Erlebte ausgetauscht, ehe man weit nach Mitternacht wieder wohlbehalten in Cham eintraf.

Jede Menge zu entdecken gab es für die jungen Menschen aus dem Landkreis im Europa-Park (Foto: Tanja Maier).
Der Kreisjugendring Cham erhält für seinen Hilfsfonds "Rückenwind" den Town & Country Stiftungspreis!
Groß war die Freude, als Frau Sylvia Wagner Ende März zur feierlichen Preisverleihung in das Musterhaus der Sylvia Wagner GmbH in Traitsching einlud. Der Kreisjugendring erhielt aus den Händen der Stiftungsbotschafterin den Town & Country Stiftungspreis in Höhe von 1.000 €. Mit dem Preis unterstreicht die Town & Country Stiftung bereits zum zwölften Mal ihr Ziel, Kindern und Jugendlichen bessere Chancen zu ermöglichen und engagierte Projekte sichtbar zu machen.
Sylvia Wagner freute sich, dass vier Preisträger der bundesweiten Auszeichnung aus der Region kommen. Neben Waagnis e.V. (Hauptsitz Regensburg mit Zweigstellen) und der Inklusionsabteilung des SV Kollnburg zählt mit dem Kreisfeuerwehrverband Cham eine Mitgliedsorganisation des Kreisjugendrings ebenfalls zu den Preisträgern, was für zusätzliche Freude sorgte. Der Kreisfeuerwehrverband Cham um Christian Miefanger hatte sich mit der Kinderfeuerwehrolympiade beworben. Unter der Federführung von Roswitha Meier schafft der Kreisfeuerwehrverband ein Erlebnis für über 700 Kinder aus dem Landkreis, bei dem sie spielerisch erfahren was Teamarbeit, Verantwortungsbewusststein und Hilsfbereitschaft bedeuten.
Der Kreisjugendring selbt wurde für seinen neu aufgesetzten Hilfsfonds "Rückenwind" ausgezeichnet. Damit soll die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus sozial- und finanziell schwächeren Familien und aus Familien mit Schicksalsschlägen gestärkt werden. Es soll dabei auf eine möglichst unbürokratische und sensible Abwicklung geachtet werden. Ein direkter Kontakt durch die Familien selbst ist nicht zwingend notwendig. In der Regel laufen die Anfragen über die JugendleiterInnen aus den Vereinen vor Ort, um Scham oder Stigmatisierung zu vermeiden. Die Unterstützung geht dabei von kleineren Beiträgen für beispielsweise ein Pizzaessen oder einen Kinobesuch im Rahmen von Vereinsausflügen bis hin zu Zuschüssen für mehrtägige Fahrten. Konkret soll der Hilfsfonds "Rückenwind" Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis unterstützen bei:
- Finanzielle Unterstützung für Fahrten des Kreisjugendrings
- Unbürokratische Kleinstförderung (z.B. Pizza, Kinobesuch, Vereinskleidung)
- Finanzielle Unterstützung für Freizeiten von Jugendorganisationen im gesamten Landkreis
- Mehrkostentragung zur Umsetzung des Inklusionsgedankens in den Vereinen
Der Kreisjugendring Cham bedankt sich ganz herzlich bei Frau Sylvia Wagner und ihrem Team für die großartige Unterstützung. Damit ist der Hilfsfonds weiter angewachsen und wartet darauf, "Rückenwind" für Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis zu geben. Vereine können sich hierzu gerne an

Groß war die Freude bei den Preisträgern des 12. Town & Country Stiftungspreises (Foto S. Wagner)
Riesig war die Freude, als Tanja Maier den Kreisjugendring in der Geschäftsstelle mit einer Spende von 500 € überraschte. Die selbstständige Friseurmeisterin aus Treffelstein engagiert sich seit 4 Jahren ehrenamtlich selbst beim Kreisjugendring und begleitet regelmäßig die Tagesfahrten. Ob nach Rust, zum Wasserski oder beim Woid Woife in Bodenmais. Überall war Tanja Maier als Betreuerin für die Kinder und Jugendlichen schon mit dabei und kennt die Themen des Kreisjugendrings daher aus nächster Nähe. „Ihr macht einfach eine tolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen in unseren Landkreis“, sagt die Inhaberin des Wellnessfriseur & Nagelstudios aus Treffelstein zu ihren Beweggründen. Nicht das erste Mal, dass die Unternehmerin mit dem großen Herzen soziale Projekte im Landkreis unterstützt. Petra Eggersdorfer aus der KJR-Vorstandschaft bedankte sich für die großzügige Spende und sicherte zu, das Geld im Sinne der Jugend einzusetzen. Denn auch heuer gibt es wieder ein buntes Programm an Veranstaltungen für Jugendliche im Landkreis. Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage, stöbert gerne mal durch!
Der Kreisjugendring lädt alle in der Jugendarbeit tätigen Jugend-/ & Gruppenleiter am 18.04.26 zu einem kostenlosten Kochkurs an die Berufsschule Cham ein
Kochen für Großgruppen? Nicht immer einfach. Ob Skilager, Sommerfreizeit oder andere Fahrten und Veranstaltungen. Nicht selten sind Ehrenamtliche neben der Betreuung der jungen Menschen auch als Küchenteam gefordert. Schnell stellt sich dann die Frage hinsichtlich des passenden Gerichts: „Schmecken soll’s“ und im besten Fall dann auch noch die richtige Menge sein. Was in der Familie häufig schon schwierig ist, ist bei größeren Kindern- und Jugendgruppen noch einmal eine ganz andere Herausforderung.
Der Kreisjugendring Cham bietet deshalb in Kooperation mit dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Cham Werner von Siemens am Samstag den 18.04.26 von 16:00 – ca. 20:00 Uhr einen Kochkurs für Großgruppen an. Geleitet wird der Workshop von der Fachbereichsleitung Gastronomie, Markus Pinapfel. Der leidenschaftliche Koch war vor seiner Anstellung an der Berufsschule Cham mitunter im Allgäu, der Schweiz und in England tätig. Einen Namen machte sich Markus Pinapfel u.a. auch als Küchenchef im Hotel Ulrichshof. Dass sich der Gewürzsommelier in seiner Freizeit zusätzlich ehrenamtlich engagiert, macht ihn zum idealen Dozenten für die sicherlich kurzweilige Veranstaltung.
Gemeinsam werden in der professionellen Gastroküche der Berufsschule passende Gerichte gekocht. Anschließend werden die Mahlzeiten in gemütlicher Runde gegessen und sich bei Essen und Getränken ausgetauscht. Die Teilnehmenden erhalten die Rezepte außerdem mit nach Hause. Die Gruppengröße ist auf max. 20 Personen begrenzt. Das Mitbringen einer Schürze wird empfohlen. Anmeldungen nimmt der Kreisjugendring bis zum 13.04. per Mail unter
Kompaktinfos:
Termin: 18.04.2026; 16:00 – ca. 20:00 Uhr
Ort: Berufsschule Cham, Badstraße 23, 93413 Cham
Referent: Markus Pinapfel
Kosten: kostenlos (Essen, Getränke, Dozent, Rezepte)
Zielgruppe: In der Jugendarbeit tätige junge Menschen & Erwachsene ab frühestens 14 Jahren

Markus Pinapfel leitet den Kurs.
472 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in Roding und Furth i.W. an der U18-Wahl des Kreisjugendrings
Prominent im Pausenhof und vor dem Schuleingang platziert, war er nicht zu übersehen: Der als Partybus umgebaute Gelenkbus der Rodinger Verkehrsbetriebe. Dieser diente an zwei Schultagen als Wahllokal für die U18-Wahl, an einem Tag in Roding und am anderen in Furth im Wald. Diese Wahlerfahrung für Jugendliche zielt in erster Linie darauf ab, Demokratie für junge Menschen erlebbar zu machen und über die Möglichkeiten der Mitgestaltung aufzuklären. Im Zentrum stand vor allem das „ins-Gespräch-kommen“ mit und unter den jungen Menschen.
Dies war auch der Grund für das besondere Wahllokal. Hier konnten sich die Jugendlichen an der Theke des Busses mit Getränken eindecken. „Wir haben uns bei der Aktion an den beiden Standorten ganz bewusst dazu entschieden nicht alle Jugendlichen im Landkreis erreichen zu können, dafür aber einen Rahmen zu schaffen, bei dem sich untereinander ausgetauscht werden kann“, betont Sebastian Niebauer, Geschäftsführer des Kreisjugendring Cham. Dies sei gelungen. Bei den jungen Menschen seien politische Diskussionen angestoßen worden, die es im Nachgang aufzunehmen gelte. „Denn politische Teilhabe will wachsen und begleitet werden“, so Niebauer. Das Projekt U18-Wahl ist daher kein einmaliges Event des Kreisjugendrings, sondern der Beginn für weitergehende Gespräche rund um Demokratie- und Medienbildung in den beteiligten Klassen und ein Gesprächsangebot an die dann offiziell gewählten Kommunalvertreter.
Hey Politik, mach doch bitte!
Entscheiden durften sich die Jugendlichen zwischen den sieben Landratskandidatinnen und -kandidaten sowie den örtlichen Bürgermeisterkandidaten in Roding und Furth im Wald. Hierzu bekamen die Schülerinnen und Schüler vorab ein Handout mit persönlichen Steckbriefen der Kandidaten sowie Hintergründe der U18-Wahl übermittelt. Neben der Wahlentscheidung hatten die jungen Menschen außerdem die Möglichkeit sich unter dem Motto „Hey Politik, mach doch mal bitte!“ direkt und auf Wunsch anonym an die Politik zu wenden. Auf einem Zettel konnten sie Anliegen formulieren, die ihnen in ihrer Stadt oder dem Landkreis besonders wichtig sind. Dadurch kamen knapp 80 Rückmeldungen zustande, die vom Kreisjugendring gesammelt und je nach Anliegen an den künftigen Landrat oder den Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin der jeweiligen Stadt übermittelt werden.
„Bei den formulierten Wünschen sind sicher einige umsetzbar, bei anderen kommen aber auch die Mandatsträger bei besten Willen an ihre Grenzen“, formuliert Niebauer mit einem Schmunzeln. In allen Fällen zeigt es aber, was die Jugendlichen in ihrer Lebensrealität bewegt. Von mehr Örtlichkeiten für Jugendliche bis hin zu ganz konkreten baulichen Veränderungswünschen zeigten die Rückmeldungen, dass es den jungen Menschen durchaus ein Anliegen ist, Treffpunkte außerhalb der digitalen Welt zu schaffen. Aber auch die gestiegenen Preise und die Mobilität sind Themen, welche die jungen Menschen umtreiben.
KJR als Lobby der Jugend
Jugendliche machen einen kleinen, nicht stimmberechtigten Teil der Bevölkerung aus. Viele politische Entscheidungen wie Bildungs- Sozial-, oder Jugendpolitik betreffen jedoch Kinder- und Jugendliche auf ihrem Lebensweg länger und intensiver als ältere Generationen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Jugend im Landkreis eine Lobby hat, so die Intension des Kreisjugendrings. Damit die formulierten Anliegen nun nicht untergehen kümmert sich der Kreisjugendring in einem Gespräch mit den Politikern im Anschluss an die Wahlen.
Beteiligt an der Stimmabgabe selbst waren ein Teil der 8. bis 10. Klassen der Mittel- und Realschulen in Roding und Furth im Wald sowie Klassen des Pädagogischen Bildungszentrums in Furth im Wald. Diese konnten sich an den Wahltagen auch einen persönlichen Eindruck von den Bürgermeisterkandidaten verschaffen. Sie alle folgten gerne der Einladung und unterstrichen damit, dass die Beteiligung von jungen Menschen einen Stellenwert in der Kommunalpolitik besitzt.
Gespräche im Fokus
Am Ende gaben 472 Schülerinnen und Schüler aus Roding und Furth i. W. mit folgendem Ergebnis ihre Stimmen ab. Anzumerken ist dabei, dass anders als bei bekannten Wahlumfragen wie z.B. „Infratest dimap“ die Ergebnisse nicht repräsentativ sein können, da die Auswahl der befragten Schülerinnen und Schüler nicht nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgte und die Teilnehmerzahl dafür zu gering ist. Im Mittelpunkt stand jedoch ohnehin etwas anderes: „Demokratie für junge Menschen erlebbar machen und miteinander in den Austausch zu kommen“, weiß Niebauer. „Denn politische Teilhabe will wachsen und begleitet werden.“ Das Projekt U18-Wahl sei daher kein einmaliges Event des Kreisjugendrings, sondern der Beginn für weitergehende Gespräche rund um Demokratie- und Medienbildung in den beteiligten Klassen und ein Gesprächsangebot an die dann offiziell gewählten Kommunalvertreter.
Ergebnis Landratswahl U18 Roding & Furth i.W. (n=472): Multerer Michael 29,24 %, Fischer Christl 27,97 %, Schindler Christian 21,82 %, Brachwitz Steve 8,26 %, Oberthür Christian 7,20 %, Kretz Sascha 3,18 %, Stuiber Alfred 2,33 %
Ergebnis Bürgermeister U18 Roding (n=256): Riedl Alexandra 68,36 %, Janker Fabian 16,41 %, Straßburger Karsten 15,23 %
Ergebnis Bürgermeister U18 Furth i.W. (n=213): Bauer Sandro 69,48 %, Stelzer Günter 23,95 %, Zeller Stefan 6,57 %
Kreisjugendring Cham
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